Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2026 noch?

Trotz gesunkener Einspeisevergütung war der Zeitpunkt für PV selten besser. Wir zeigen, wovon die Rendite abhängt und wann sich deine Anlage amortisiert.

9. Juli 20262 Min. LesezeitKlimakraft Redaktion
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2026 noch?

"Die Einspeisevergütung ist doch kaum noch etwas wert – lohnt sich Solar überhaupt noch?" Diese Frage hören wir oft. Die kurze Antwort: Ja, mehr denn je. Denn die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage hängt heute an einer anderen Stellschraube als früher.

Vom Einspeisen zum Eigenverbrauch

Vor zehn Jahren war Photovoltaik ein Einspeisegeschäft: Man verkaufte den Strom für hohe Vergütungssätze ans Netz. Heute ist es umgekehrt. Der eigentliche Wert liegt im Eigenverbrauch.

Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom von rund 35 bis 40 Cent. Die Einspeisevergütung von aktuell 7,78 Cent (Teileinspeisung bis 10 kWp) ist da nur noch das Sahnehäubchen für den Überschuss. Dein Solarstrom ist also vor allem deshalb wertvoll, weil er teuren Zukauf vermeidet.

Was die Rendite bestimmt

Eigenverbrauchsquote

Je mehr Strom du selbst nutzt, desto höher die Rendite. Ohne weitere Maßnahmen liegt die Eigenverbrauchsquote bei etwa 30 Prozent. Mit Batteriespeicher steigt sie auf 60 bis 70 Prozent, mit Wärmepumpe und Wallbox sogar darüber.

Anlagengröße und Ausrichtung

Eine passend dimensionierte Anlage auf einem gut ausgerichteten Dach (Süd, Ost-West) liefert den besten Ertrag. Klimakraft plant die Größe exakt nach deinem Verbrauchsprofil.

Anschaffungskosten

Dank Nullsteuersatz (0 % Mehrwertsteuer) sind die Preise für Anlagen bis 30 kWp deutlich gesunken. Das verkürzt die Amortisationszeit spürbar.

Wann amortisiert sich die Anlage?

Als Faustregel amortisiert sich eine gut geplante Dachanlage heute in etwa 9 bis 13 Jahren – abhängig von Eigenverbrauch, Strompreis und Investitionshöhe. Da die Module 25 bis 30 Jahre halten und 20 Jahre Einspeisevergütung garantiert sind, erwirtschaftet die Anlage danach über ein Jahrzehnt reinen Gewinn.

Ein einfaches Rechenbeispiel

Eine Familie mit 4.500 kWh Jahresverbrauch installiert eine 8-kWp-Anlage mit Speicher:

  • Eigenverbrauch steigt auf rund 65 Prozent
  • Ersparnis beim Netzstrom plus Einspeiseerlöse: mehrere hundert Euro pro Jahr
  • Amortisation nach gut zehn Jahren, danach jahrzehntelange Ersparnis

Fazit

Photovoltaik lohnt sich 2026 klar – nicht wegen der Einspeisung, sondern wegen des Eigenverbrauchs und der Unabhängigkeit vom Strompreis. Entscheidend ist eine Anlage, die genau zu deinem Verbrauch passt. Genau das planen wir für dich. Prüfe jetzt kostenlos dein Sparpotenzial.

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