Photovoltaik

PV mit Batteriespeicher: Wann lohnt sich die Investition?

Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich – kostet aber extra. Wir erklären, wie du die richtige Größe findest und wann sich ein Batteriespeicher rechnet.

5. Juli 20262 Min. LesezeitKlimakraft Redaktion
PV mit Batteriespeicher: Wann lohnt sich die Investition?

Die Sonne scheint tagsüber, verbraucht wird der meiste Strom aber morgens und abends. Genau diese Lücke schließt ein Batteriespeicher: Er parkt den überschüssigen Solarstrom bis zum Abend. Doch lohnt sich die Zusatzinvestition? Das hängt von deinem Verbrauchsprofil ab.

Was ein Speicher bringt

Ohne Speicher nutzt du etwa 30 Prozent deines Solarstroms selbst – der Rest fließt für wenige Cent ins Netz. Mit einem passend dimensionierten Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote auf 60 bis 70 Prozent. Du kaufst dadurch deutlich weniger teuren Netzstrom zu.

Die richtige Größe finden

Ein zu kleiner Speicher ist abends leer, ein zu großer wird nie voll und kostet unnötig. Als Faustregel gilt: rund 1 Kilowattstunde Speicherkapazität pro 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Ein Haushalt mit 5.000 kWh Verbrauch fährt also mit etwa 5 bis 8 kWh Speicher meist gut.

Klimakraft dimensioniert den Speicher anhand deines tatsächlichen Lastprofils – nicht nach Bauchgefühl.

Wann sich der Speicher besonders lohnt

  • Hoher Abendverbrauch: Wenn die Familie erst nachmittags nach Hause kommt.
  • Wärmepumpe im Haus: Sie verschiebt Verbrauch in die Abend- und Nachtstunden.
  • E-Auto: Laden mit gespeichertem Solarstrom senkt die Kosten pro Kilometer erheblich.
  • Wunsch nach Unabhängigkeit: Ein Speicher erhöht die Autarkie spürbar.

Weitere Vorteile moderner Speicher

Moderne Systeme wie modulare Batteriespeicher lassen sich nachträglich erweitern und sind notstromfähig – bei einem Netzausfall bleibt dein Zuhause dann mit Strom versorgt. Auch die Kopplung mit dynamischen Stromtarifen wird zunehmend interessant: Der Speicher lädt dann, wenn Strom günstig ist.

Die Wirtschaftlichkeit

Speicherpreise sind in den letzten Jahren deutlich gefallen. In Kombination mit dem Nullsteuersatz und einem hohen Eigenverbrauch amortisiert sich ein gut geplanter Speicher heute meist innerhalb der Garantielaufzeit. Entscheidend ist die richtige Dimensionierung.

Fazit

Ein Batteriespeicher lohnt sich vor allem dann, wenn du viel Strom in den Abendstunden verbrauchst oder ohnehin Wärmepumpe und E-Auto betreibst. Er verwandelt deine PV-Anlage von einem Teilzeit- in einen Rund-um-die-Uhr-Stromlieferanten. Wir berechnen im Angebot, ob und in welcher Größe sich ein Speicher für dich rechnet.

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